Forschung

Chiengora in der Forschung

Chiengora ist in ihrer Qualität vergleichbar mit anderen Edelhaaren wie Kaschmir, Mohair oder Angora. Trotzdem gibt es verschwindend geringe ernsthafte Forschung und Entwicklung, die sich mit dieser wertvollen Ressource beschäftigt. Und das, obwohl Chiengora so ein großes Potential birgt.

Wir forschen in Kooperation mit der Hochschule Reutlingen an folgenden Aspekten: 

die Faser

die Verarbeitung

die Faser

Wolle und feines Tierhaar werden nach Länge und Durchmesser sortiert und in ihrer Qualität bewertet und entsprechend eingeteilt. Diese Einteilung ist der Maßstab für den Rohstoffpreis der jeweiligen Fasern. Eine solche Einteilung ist für die Faser Chiengora noch nicht vorgenommen worden und soll nun über eine Auswertung von tausenden von Stichproben erfolgen. Weiter wird die Faseroberfläche durch mehrere Rassen hindurch analysiert und materialwissenschaftliche Kennwerte der Faser ermittelt

Digitalmikroskop Aufnahme einer Chiengora Faser | ©modusintarsia

Photo by Stephanie Braun for Modus Intarsia

die Verarbeitung

Chiengora ist in der Vergangenheit von Hobby Spinner*innen und kleine Naturfasermühlen verarbeitet worden. Dabei bietet die Faser eine breit gefächerte Grundlage für verschiedenste textile Anwendungen. Diese Potential nutz das Gründerinnen Team und arbeitet an einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung der Chiengora Faser.

 

 

Im Rahmen des Exist Gründerstipendium des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird die Forschung an der Faser Chiengora und ihre Verarbeitung hin zum Industriefertigen Produkt gefördert. Modus Intarsia läuft nun alles eine Marke, verantwortlich für Sammler Netzwerk und Handstrickgarn, innerhalb des neuen Unternehmens YarnSustain GmbH i.G.