Färben Karotten das Fell orange?

Färben Karotten das Fell orange?

Oft stellen sich Hundehalter mit hellen oder weißen Vierbeinern die Frage: muss ich ein Futter ohne Möhren geben, damit mein Hund schön weiß bleibt? Hier gibt es ne ganz klare Antwort: nein – ihr könnt ruhig weiter Karotten verfüttern.

Das Beta-Carotin wird niemals (weder bei uns noch bei den Hundis) in den Haaren eingelagert. Sondern – ihr seht es bei Babys und dem Möhrenbrei ganz gut – in der Haut. Und um orangene Haut hervorzubringen müsstet ihr schon übertrieben viele Karotten eurem Hundi füttern. Und er sollte ja eher als Hauptmahlzeit Fleisch im Futter haben (egal ob im Trocken- oder Nassfutter).

Warum färbt sich denn überhaupt das Fell? 

Wenn sich Fell färbt, hat dies meist andere Gründe:

Ganz oft stecken dahinter der Speichel oder die Tränenflüssigkeit. Schaut mal an verfärbten Stellen nach, ob der Vierbeiner sich dort vermehrt leckt und woran dies liegen könnte (Parasiten? Futterunverträglichkeiten? Zwangsstörung?). Verantwortlich für die Färbung sind die sogenannten Porphyrine in den Körperflüssigkeiten.

Auch kann ein sehr langsamer Fellwechsel schuld sein an unschönen Haarspitzen-Verfärbungen oder allgemein Schwierigkeiten im Fellwechsel. Hier hilft sanftes Bürsten, gute Mineralstoffe durchs Futter (sowieso das A&O), aber es gibt auch super Kräutermischungen, die dem Hund ein bisschen unter die Pfoten greifen in der Fellwechsel-Zeit.

Manchmal ändert sich die Fellfarbe auch mit zunehmendem Alter und Änderung des natürlichen Hormon-Haushaltes und es hat absolut keinen anderen Grund als die Genetik, die euch da einen Streich spielt. Auch wenn diese Verfärbungen vielleicht „unerwünscht“ oder „unschön“ sind, gehören sie nun mal zu eurem Hund wie zu uns der schiefe Zeh, die abstehenden Ohren oder die strammen Waden.

Von daher: Karotten und anderes Carotin-haltiges Gemüse ist lecker und gesund und könnt ihr getrost verfüttern. Und keine Angst: um die Haut orange zu färben müsste euer Hund schon einige hundert Gramm am Tag davon verschlingen. 😉

 

Eure Andrea




Über Andrea 

Bei Andrea kam alles ein bisschen anders als geplant. Von einem Geografie-Studium über einen normalen „Büro-Job“ in der Pharmabranche kam sie schließlich zur Selbstständigkeit mit einem Husky-Rudel und ihrem Partner Steve. Mit 19 Huskys gab es viele Events wie Husky-Wanderungen, Kindergeburtstag oder Firmenausflüge. 

Nebenbei bildeten sich die Zwei automatisch immer weiter in Sachen Futter und gesunde Hundeernährung. Das Rudel bestand zum großen Teil aus Hunden, die keiner mehr haben wollte aus ganz Deutschland und Österreich – ein bunter Haufen mit unterschiedlichen genetischen Bedingungen und Vorgeschichten. 

So kam ganz viel praktische Erfahrung mit theoretischem Wissen zusammen und auch immer mehr Futterberatungen von kleinen und großen Hunden überall in Europa.

Nachdem das Rudel immer älter wurde verlagerten Andrea und Steve nun ihren Hauptschwerpunkt auf die gesunde Ernährung unserer Vierbeiner und bieten individuelle kostenlose Ernährungsberatungen für kleine und große Hunde und auch Katzen an.

 

 kontakt@endlich-gutes-futter.de

www.Endlich-gutes-Futter.de

09 febrero 2021 — Franziska Uhl
Etiquetas: Netzwerk
Fellprobleme durch Mineralstoffmangel

Fellprobleme durch Mineralstoffmangel

Das Hundefell fühlt sich irgendwie stumpf und kraftlos an, beim Fellwechsel gibt es auch immer massive Probleme. Schuppen hat der Vierbeiner auch noch. Und erst der Juckreiz... Muss das so sein? Ist das vielleicht einfach normal?

Nein, ist es definitiv nicht!

Wenn keine organischen Schäden, andere Krankheitsbilder oder Parasiten vorliegen, dann muss man sich einfach noch mal genauer sein Hundefutter

anschauen. Dies ist oft der Grund für schlechtes Fell und juckende Haut.

Denn: wenn der Körper keine ausreichende Mineralstoffzufuhr erfährt, dann nimmt er sich die benötigten Mineralstoffe aus seinen Reserven. D.h. aus seinen Haaren, Haut und Knochen. Und das sollte niemals über einen längeren Zeitraum der Fall sein!

Der Körper kann einige Wochen, Monate in manchen Fällen auch Jahre den Mineralstoffmangel kompensieren und nach Außen hin ausgleichen. Irgendwann allerdings sind die Reserven ausgeschöpft und es äußert sich so, dass der Mensch darauf aufmerksam wird.

Viele versuchen dann mit speziellen Mittelchen oder einzelnen Vitaminpräparaten das Fell wieder auf Vordermann zu bringen. Die Ursache ist aber eine ganz Essentielle: die Nahrung. Nicht nur der Mensch ist, was er isst. Auch für unsere Vierbeiner trifft dies haargenau so zu.

Wenn man dann nicht grundlegend das Futter / die Ernährung des Hundes umstellt, behandelt man nur ein paar Symptome, aber nicht die wirkliche Ursache des Problems. Als Beispiel: wenn ihr euch mit einem Messer tief und heftig geschnitten habt, dann hilft es vielleicht eine Schmerztablette gegen den Schmerz, das Symptom, zu nehmen, es sollte aber trotzdem jemand die Wunde desinfizieren und nähen, also die Ursache des Problems beheben. Denn sonst wird es immer schlimmer und irgendwann hilft die Schmerztablette dann auch nicht mehr…

Eine Bedarfsdeckende gute Ernährung braucht eigentlich keine Zusätze, keine Nahrungsergänzungsmittel die ganze Zeit über.

Futter, welches alle Mineralien und Vitamine bietet für unsere Vierbeiner, führt automatisch zum Rückgang der ganzen Fell-Probleme. Bitte gebt hier dem Körper aber ein paar Wochen. Ein natürliches Futter braucht Zeit. Wie alles in der Natur. Wir Menschen möchten immer alles schnell in Ordnung haben, deswegen schnell ein paar Tabletten in den Hund und wehe man sieht nach 2 Tagen noch keine Verbesserung. So hilft es aber nicht langfristig und ganzheitlich.

Sobald wir z.B. Pflanzen antreiben mit chemischem Dünger schneller zu wachsen, damit wir endlich flotter und öfters ernten können, dann bleibt den Pflanzen aber keine Zeit, die ganzen Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Wir haben also unser Ziel schnell erreicht, aber eigentlich, wenn man ehrlich ist, kein gutes und zufriedenstellendes Resultat erzielt.

In meiner Erfahrung als Hundefutterberaterin habe ich festgestellt, dass bei den meisten Hunden (und natürlich auch Katzen) nach Umstellung auf ein natürlicheres Futter in nur 4 Wochen gravierende Verbesserungen zu sehen sind. Bei manchen dauert es dann bis zu 3 Monate, aber das braucht der Körper eben. Bei vielen Hunden entsteht dieser Mineralstoffmangel über Jahre – deswegen braucht es auch seine Zeit, bis der Körper all seine Reserven wieder aufgetankt hat.

Man sollte die Kraft der Natur und die damit einhergehenden Selbstheilungskräfte nicht unterschätzen, auch nicht in der heutigen Zeit. Ein Futter, welches ausgewogene Mineralien, Vitamine und Spurenelemente enthält, schonend zubereitet wurde, damit die Rohstoffe ihre guten Eigenschaften auch behalten können und auf chemische Zusätze verzichtet, bringt unsere Tiere wieder ins Gleichgewicht.

Ihr werdet merken, dass das Fell widerstandsfähiger wird, griffiger, dichter und sogar besser riecht. Auch die Balance der Haut – nicht zu fettig und nicht zu trocken, kommt wieder und damit verschwinden Haut-Irritationen, kahle Stellen und quälender Juckreiz.

Lasst euch bitte nicht von der Hundefutter-Hochglanz-Werbung irritieren, nur weil jemand bekannt ist und in jedem Supermarkt vertreten, muss er noch lange kein gutes Futter für eure Tiere herstellen. Informiert euch über gute Alternativen. Gern sind wir euch hier behilflich. Wir haben eine Seite erstellt, welche regelmäßig aktualisiert wird (wir sind immer auf der Suche nach gutem Futter), auf der ihr nur Futter aufgelistet findet, welches ihr eurem Vierbeiner mit gutem Gewissen füttern könnt.

Bei Fragen meldet euch sehr gern bei mir, wir beraten euch individuell und kostenfrei!

 

Eure Andrea samt Rudel

 

Über Andrea 

Bei Andrea kam alles ein bisschen anders als geplant. Von einem Geografie-Studium über einen normalen „Büro-Job“ in der Pharmabranche kam sie schließlich zur Selbstständigkeit mit einem Husky-Rudel und ihrem Partner Steve. Mit 19 Huskys gab es viele Events wie Husky-Wanderungen, Kindergeburtstag oder Firmenausflüge. 

Nebenbei bildeten sich die Zwei automatisch immer weiter in Sachen Futter und gesunde Hundeernährung. Das Rudel bestand zum großen Teil aus Hunden, die keiner mehr haben wollte aus ganz Deutschland und Österreich – ein bunter Haufen mit unterschiedlichen genetischen Bedingungen und Vorgeschichten. 

So kam ganz viel praktische Erfahrung mit theoretischem Wissen zusammen und auch immer mehr Futterberatungen von kleinen und großen Hunden überall in Europa.

Nachdem das Rudel immer älter wurde verlagerten Andrea und Steve nun ihren Hauptschwerpunkt auf die gesunde Ernährung unserer Vierbeiner und bieten individuelle kostenlose Ernährungsberatungen für kleine und große Hunde und auch Katzen an.

 

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23 noviembre 2020 — Franziska Uhl
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