Wir sourcen unsere Wolle über ein sogenanntes Crowd Sourcing Netzwerk. Dabei sammeln ganz viel Privatpersonen, Hundesalons und Züchter die Wolle ihrer Vierbeiner und senden sie uns ein. Das macht diese Wolle besonders Ressourcenschonend, tierethisch vertretbar und nachhaltig, weil weder ein Tier extra dafür in die Welt gesetzt wurde, noch dafür gehalten oder gequält wurde. Der Flächenverbrauch, der bei klassischer Herdentierhaltung anfällt fällt weg, sowie alle weiteren Fixkosten die rein für das Halten der Nutztiere anfällt. Dadurch, dass es sich bei Chiengora um ein ursprüngliches Neben- oder auch Abfallprodukt der Fellpflege handelt kann man, den Rohstoff betrachtet von einer Ökobilanz gleich Null ausgehen. 

Die Angst einiger Kritiker ist nun : "Ist denn eure Wolle denn immer noch so nachhaltig wenn ihr ein erhöhtes Paketaufkommen durch das Versenden vieler kleiner Einzelpositionen provoziert?"

Diese Fragestellung verfolgt uns natürlich schon seit Tag eins und wir arbeiten auf zwei Unterschiedlichen Ebenen daran, diese Fragestellung zu beantworten und ein Möglichst Ressourcenschonendes und effizientes Logistiknetzwerk zu etablieren. Es gibt zwei Unterschiedliche Ansätze an denen wir arbeiten:

Sammelstellen

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien haben wir sie bereits. Sammelstellen, zu welchen Sammler*innen, die in der Nähe wohnen, ihr Wolle einfach bringen können. Einmal im Monat wird die Wolle dann gesammelt zu uns versandt. So können wir das Versandtaufkommen pro Region zentrieren und minimieren. Zu unseren Sammelstellen kommt ihr HIER

Verpackungslogistik 

Darüber hinaus arbeiten wir an einem kreislauffähigen Verpackungssystem für unser Netzwerk, das mehrfach verwendet werden kann und gleichzeitig das Versandvolumen minimiert. So können wir bis zu 80% CO2 einsparen und Verpackungsmüll signifikant minimieren. Bereits 2021 werden wir dieses System launchen können. 

Bis dahin bitten wir euch die Wolle möglichst kompakt oder mit Hilfe eines Vakuum Sackes uns zu zusenden. 

November 23, 2020 — Franziska Uhl
Tags: Knowledge