Werden Hunde dafür geschoren, gequält oder gar umgebracht?

Wir verstehen Chiengora als eine der ethischsten Woll-Arten, die es gibt, denn die Unterwolle wird ausgekämmt. Der Prozess ist der gleiche wie bei Kaschmir-Ziegen. Das Auskämmen der Unterwolle gehört beim Fellwechsel zur guten Pflege der Tiere. Sie werden einzeln oder in kleinen Gruppen intensiv betreut und die Qualität der Rohfaser allein lässt Rückschlüsse auf die Haltung und ein eventuelles Stresslevel der Tiere in der Haltung schließen.
Außerdem wird ein Teil unseres Gewinnes an Tierschutzvereine gespendet. Das Sammeln der Wolle kommt also den Vierbeiner direkt wieder zu Gute.
Also nein, es wird kein Tier dafür geschoren, gequält oder gar umgebracht – im Gegenteil.
November 10, 2020 — yarnsustain Admin

Wie kommen wir an den Rohstoff “Hundewolle” für unser Garn?

Wir verfolgen einen in der Wollindustrie erstmaligen Ansatz des Crowd-Sourcings von Rohwolle. Das bedeutet, dass wir ein Netzwerk, das wir gerade aufbauen, von Hundehaltern, -Liebhabern, -Vereinen und Züchtern haben, die sammeln und uns die Rohwolle ab einer bestimmten Menge zusenden.
November 10, 2020 — yarnsustain Admin

Riecht die Wolle nach nassem Hund, sobald sie feucht wird?

Nein, der Geruchsstoff wird, wie auch bei anderen Wollen, vor, während und nach dem Spinnprozess ausgewaschen. Am Ende verbleibt ein geruchloses Garn. Unbehandelte Naturprodukte wie Schafwollpullis können ja auch nach Schaf riechen. Das liegt dann aber daran, dass die Wolle nur sehr spartanisch während der Verarbeitung gereinigt wurde. Uns ist aber, wie oben bereits erwähnt, eine gründliche und gleichzeitig natürlich auch umweltfreundliche Reinigung wichtig, die jegliches Risiko “nach nassem Hund” zu riechen, ausschließt.
In diesem Post auf Instagram, berichtet unsere Kundin Caroline von ihren Erfahrungen mit der Chiengora im Regen:
November 10, 2020 — yarnsustain Admin