FAQ´s

Nein, der Geruchsstoff wird, wie auch bei anderen Wollen, vor, während und nach dem Spinnprozess ausgewaschen. Am Ende verbleibt ein geruchloses Garn.Unbehandelte Naturprodukte wie Schafwollpullis können ja auch nach Schaf riechen. Das liegt dann aber daran, dass die Wolle nur sehr spartanisch während der Verarbeitung gereinigt wurde. Uns ist aber, wie oben bereits erwähnt, eine gründliche und gleichzeitig natürlich auch umweltfreundliche Reinigung wichtig, die jegliches Risiko “nach nassem hund” zu riechen, ausschließt.
In diesem Post auf Instagram, berichtet unsere Kundin Caroline von ihren Erfahrungen mit der Chiengora im Regen:

Wir verfolgen einen in der Wollindustrie erstmaligen Ansatz des Crowd-Sourcings von Rohwolle. Das bedeutet, dass wir ein Netzwerk, das wir gerade aufbauen, von Hundehaltern, -Liebhabern, -Vereinen und Züchtern haben, die sammeln und uns die Rohwolle ab einer bestimmten Menge zusenden.

Wir verstehen Chiengora als eine der ethischsten Woll-Arten, die es gibt, denn die Unterwolle wird ausgekämmt. Der Prozess ist der gleiche wie bei Kaschmir-Ziegen. Das Auskämmen der Unterwolle gehört beim Fellwechsel zur guten Pflege der Tiere. Sie werden einzeln oder in kleinen Gruppen intensiv betreut und die Qualität der Rohfaser allein lässt Rückschlüsse auf die Haltung und ein eventuelles Stresslevel der Tiere in der Haltung schließen.
Außerdem wird ein Teil unseres Gewinnes an Tierschutzvereine gespendet. Das Sammeln der Wolle kommt also den Vierbeiner direkt wieder zu Gute.
Also nein, es wird kein Tier dafür geschoren, gequält oder gar umgebracht – im Gegenteil.

Jeder kann unserem Netzwerk an Rohstoff-Rettern und Woll-Sammlern beitreten. Meldet Euch dazu einfach für unseren Newsletter an und ihr bekommt alle nötigen Informationen per eMail.

Außerdem findet ihr unter „so funktioniert´s“ auf unserer homepage die Anleitung zum Sammeln sowie unseren Flyer zum Download.

Intarsia Stricken ist eine kunstvolle Weise unterschiedliche Farben, Materialitäten und Qualitäten etwas zumal ungewöhnlich Neuem zusammen zu stricken. Einerseits war es der Modus in dem die Strickmaschine unserer Gründerin Ann Cathrin Schönrock für ihre Abschlussarbeit ihres Strickdesign Studiums eingestellt war. Andererseits kann man es sinnbildlich für die Entstehung der Idee sehen.

Um die Angora/Mohair ähnliche Produktqualität garantieren zu können, arbeiten wir ausschließlich mit der Unterwolle der Hunde. Diese ist im Vergleich zur Oberwolle feiner und weicher. Das ist der Grund, warum wir aktuell nur die ausgekämmte Unterwolle sammeln. Wir arbeiten aber intensiv an einem Produkt, für welches wir die gesamte Schurwolle verwenden können.

Wir wollen auch hier so transparent wie nur möglich arbeiten. Deswegen wird jeder Schritt dokumentiert und auf Anfrage nach Artikelnummer und Partie können wir genau sagen woher die Rohwolle stammt und wo sie gerade verkauft wird.

Personen, die auf Hunde allergisch reagieren, sind meist nicht gegen das Fell ,sondern gegen die Tierepithelien allergisch. Das sind bestimmte Proteine, die sich in so allem befinden, was von der Haut des Hundes auf sein Fell gelangt und sich auf den Haaren verteilen kann, wie Talg, Hautschuppen, Speichel etc. Personen, die auf beispielsweise Schafwolle allergisch reagieren, sind meist gegen das Lanolin, das Wollfett der Tiere allergisch, auf die grobe Schuppenstruktur der Wolle oder Chemikalien die beim Färbe und Spinnprozess verwendet wurden.

Unsere Wolle ist eine 80% Hundehaar und 20% Alpakahaarmischung. Sowohl die Menge an Tierepithelien oder Lanolin ist von Rasse zu Rasse verschieden. Alpakawolle ist allgemein als Anti-Allergikerwolle bekannt, weil es sich hierbei um eine feine Faser mit glatter Struktur und einen geringen Lanolinanteil handelt. Bei der Hunderasse gelten beispielsweise Samojeden, Tibetische Hunderassen und Aussies zu Anti-Allergiker Hunden. Da unsere Wolle nur natürlich behandelt wird, können wir keine 100% Entfernung des Lanolin und der Tierepithelien bei der Wollwäsche garantieren und somit eine mögliche Allergische Reaktion nicht ausschließen. Wir können aber garantieren, dass eine Allergie, ausgelöst von Chemikalien und Färbemitteln, auf Grund der natürlichen Behandlung ausgeschlossen werden kann, wie auch eine Allergie, ausgelöst durch eine grobe Strukturoberfläche der Faser.

Wir sind immer auf der Suche nach fleißigen Tierliebhabern, die uns ihre weiche Hundewolle senden. Dafür trägst du dich einfach in unseren Newsletter ein und/oder sendest uns deine gesammelte Wolle zu mit beigelegtem Flyer. Mit den Angaben aus dem Flyer nehmen wir dich automatisch in unser Netzwerk auf und halten dich auch immer mit Tipps und Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Flyer zum Download

Die Wolle wird in der Naturfasermühle in Sachsen versponnen. Die Wolle bleibt zum größten Teil naturbelassen, wird also nicht gefärbt.

Unsere Wolle ist ein Naturprodukt, und so haben wir natürlich keinen Einfluss darauf wie gleichmäßig und identisch das Fell eines Hundes oder Alpakas wächst. So kann es zu Qualitätsunterschieden kommen, die wir in der Produktion versuchen auszugleichen aber auf die wir natürlich nur bedingt Einfluss haben.

Wolle muss man grundsätzlich eigentlich nicht waschen, da sie selbstreinigend ist. Sollte doch einmal ein Fleck auf dem gestrickten Teil sein, ist Handwäsche bei etwa 30 Grad mit Wollwaschmittel die schonendste und umweltfreundlichste Möglichkeit. Achtung: übermäßiges reiben und schleudern lässt Wolle verfilzen! Genau so wie die Verwendung eines konventionellen Waschmittels!

Bis jetzt ist der Grund für die Zumischung der, dass die Alpakafaser mehr Gleichmäßigkeit und Festigkeit dem Endprodukt gibt. Wir arbeiten aber an der Entwicklung eines Produktes dass aus 100% Hundewolle besteht beziehungsweise dem eine “vegane” Faser beigemischt wird.

Hundewolle ist per Definition nicht vegan, da es von einem Tier stammt. Allerdings definieren wir die Chiengora als vegan-freundlich. Diese Statement rührt daher, da die Wolle anders als herkömmliche Woll-Produkte, von Tieren stammt, die nicht als Nutztiere mit dem Ziel des Konsums und der Schlachtung gehalten werden, sondern unter uns als Haustiere aka Familienmitglieder leben.

Deine Frage war nicht dabei? Dann schreib uns an hello@modusintarsia.com und wir versuchen Alles, was du wissen willst genauestens zu beantworten!